Montag, 23. Juli 2007

Zitat der Woche VII


Wer das Ziel kennt,
kann entscheiden.
Wer entscheidet, findet Ruhe.
Wer Ruhe findet, ist sicher.
Wer sicher ist, kann überlegen.
Wer überlegt, kann verbessern.

Konfuzius

Foto: memefoto
Quelle: pixelio

Sonntag, 22. Juli 2007

Rheinbilder


Foto: brezelbuh

Rast am Rhein könnte man das Foto titulieren. Ein paar Möwen haben sich in der Mittagshitze zur Ruhe hier niedergelassen. Man sieht, der Rhein bietet Ruheoasen für Mensch und Tier.

Neues von der Kinderkrebsstation im St. Annastift


Im Gegensatz zu mir, war die Elterninitiative der Kinderkrebsstation Michael2 auch in den letzten Wochen sehr aktiv.
So gab es am 26.05.2007 einen Infostand hier in Speyer. Und inzwischen hat sogar der Papst seine Unterstützung der Initiative zugesichert.
Presseberichte dazu und mehr Infos unter
http://www.rettet-michael2.de/
Auch ich möchte hiermit die LeserInnen meines Blogs nochmals bitten, mit ihrer Unterschrift die Aktion zu unterstützen.
Unterschriftenliste

Unterschriftenbarometer zum 16.07.2007 :
21.667 Unterschriften für den Erhalt der Kinderkrebsstation !

Samstag, 21. Juli 2007

Lachen ist die beste Medizin


Was aus dem Netz. Was trägt der Schotte "darunter"?

"Stöckchen" von Bernd

Eigentlich mache ich das ja nicht so gerne, Stöckchen aufnehmen und weiterleiten. Aber der Einladung von Bernd folge ich gerne. Er hat mir ein Stöckchen zugeworfen und ich versuche es mal aufzuarbeiten und weiter zu werfen.
Zur Erklärung:
Hier also erst einmal die Regeln:
Jeder Spieler, jede Spielerin beschreibt acht Dinge von sich.
Wer das Stöckchen zugeworfen kriegt, schreibt das alles in seinen Blog rein, mitsamt den Regeln.
Nun überlegt man sich, an welche acht Personen resp. Blogs man das Stöckchen weiter reicht.
Schlussendlich schreibt man bei den Betreffenden einen entsprechenden Beitrag/Kommentar in den Blog
.

1. Habe endlich wieder anfangen können mit meinem Moutainbike on Tour zu gehen.

2. Habe außerdem wieder angefangen Gitarre zu spielen und zu Fotografieren.

3. Leider habe ich momentan zu wenig Zeit meinen Blog immer zu aktualisieren, bzw. auf den vielen befreundeten Blogs vorbei zu schauen.

4. Von meiner CED und meiner (Ex-)Fistel her, geht es mir momentan gut. *dreimalaufholzklopf*

5. Ich liebe meine Familie.

6. Die Zeit scheint mir immer schneller vorbei zu rauschen.

7. Im Herbst mache ich an der VHS einen Kurs in Tai Chi (schreibt man das so?)

8. Und nächstes Jahr kauf ich mir wieder ein Motorrad.

So, das wars fürs erste. Jetzt schauen wir mal wer das Stöckchen zugeworfen bekommt.

Foto: brezelbuh

Mittwoch, 20. Juni 2007

Zitat der Woche VI

Du und ich: Wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.
Mahatma Ghandi



Foto/Montage: brezelbuh



Sonntag, 3. Juni 2007

Rheinbilder

Einer unserer (mein Hund und ich) Lieblingsplätze am Rhein. Von hier kann man so schön "Schiffe beobachten". Foto: brezelbuh

Organspende - TV


Ja, ja unsere lieben holländischen Nachbarn. Sie sind schon ein seltsames Völkchen. Da nerven sie uns, vorwiegend im Sommer, wenn sie, meist rudelweise mit ihren Wohnwagen unsere schönen Autobahnen und Rastplätze verstopfen. Sie sind Exportweltmeister in Sachen weicher Drogen, die man dort legal in eigens dafür vorgesehenen Cafes erwerben kann - s. Foto - (was ich gut finde), Tulpen, roten Wasserbällen, die sie ohne rot zu werden Tomaten nennen und eben TV Shows.
Schon Altmeister Rudi Carrell zeigte uns Deutschen, was Holländer unter guter Samstagabend Unterhaltung verstanden. Und da war noch viel innovatives dabei.
Inzwischen sind die TV Shows made in Holland so alt wie übereifer Edamer und so interessant und notwendig wie die erwähnten roten Wasserbälle s. etwa Big Brother.
Es schien an Geschmacklosigkeit keine Steigerung mehr zu geben. Bis letzte Woche.
Da kündigte der niederländische Sender BNN eine Show an, in der eine todkranke Patientin einem von drei Kandidaten, eine Niere spenden wollte. Wem, wollte sie im laufe der Sendung entscheiden. Die Zuschauer konnten per SMS vorschlagen, wem die Niere zukommen sollte.
Die Reaktionen blieben nicht aus. Ein Entrüstungswelle gleich einem Tsunami rollte durch die Medienwelt. Aber auch ich dachte: "Nun haben die Holländer aber zuviel von ihren weichen Drogen und/oder ihren roten Wasserbällen konsumiert".
Trotz der Proteste lief die Sendung und erst kurz vor Schluss klärte der Moderator auf. "Wir werden hier keine Niere vergeben - das geht selbst uns zu weit." Mit diesem Satz enttarnte Moderator Patrick Lodiers am Abend im Fernsehsender BNN das Spiel.
Die todkranke war eine Schauspielerin, die drei Kandidaten allerdings echte Patienten, die auf Organspenden warten.
Man habe die Öffentlichkeit durch den Schwindel auf die prekäre Organspende-Situation hinweisen wollen, sagte der Moderator: "Wir wollten das Problem in den Fokus rücken. Das hat funktioniert."

Und das finde ich auch. Die Fernsehmacher haben in dieser Woche mehr Öffentlichkeit für dieses Thema erreicht, als alle anderen Kampagnen bisher zusammen. Den Vorwurf, das ganze sei geschmacklos und moralisch fragwürdig, beantwortete BNN Chef Laurens Drillich mit den Worten "aber der enorme Spendermangel in Holland ist noch geschmackloser". Recht hat er.

Quelle: SpOn Foto: pixelio Fotograf: Xenia Kehnen

Dieser Beitrag wurde auch auf zerrspiegel veröffentlicht.

Sonntag, 27. Mai 2007

Unsere Lebensmittel - Kartoffeln


So heute will ich mal die Zeit nutzen und mal wieder etwas über unsere Lebensmittel loswerden. Und zwar von einer tollen Knolle - der Kartoffel.
Die Heimat der Kartoffel liegt in den Anden. Heute weiß man, dass sie dort bereits seit Beginn unserer Zeitrechnung eine wichtige Rolle gespielt haben muss. Ihren Weg nach Europa trat sie allerdings erst im 16. Jahrhundert an.


Wie bei allen Pflanzen gibt es auch bei der Kartoffel unterschiedliche Sorten. Man unterscheidet dabei nach Reifezeit - von sehr frühen Sorten bis sehr späte Sorten - und nach Verwendungszweck - fest kochend, vorwiegend festkochend, mehlig kochend -.

Mich interessiert aber vornehmlich die Inhaltsstoffe der Kartoffel. Von Natur aus ist die Kartoffel eine wertvolle Knolle: Sie liefert nur wenige Kalorien, enthält aber Stärke, Ballaststoffe, hochwertiges Eiweiß, so gut wie kein Fett, Vitamine und Mineralstoffe sowie sekundäre Pflanzenstoffe. Ausserdem enthält sie ca. 80% Wasser.
100 gr. frische Kartoffeln enthalten:
Energie 70kcal
Wasser 78gr
Kohlenhydrate (Stärke) 14,8 g
Eiweiß 2,0 g
Fett 0,1 g
Ballaststoffe 2,1g
Vitamine

Vitamin B1 (Thiamin) 0.11mg
Vitamin B2 (Riboflavin)0,05 mg
Vitamin B6 0,31 mg
Niacin 1,22 mg Vitamin C (Ascorbinsäure) 17 mg
Pantothensäure 0,40 mg
Mineralstoffe

Kalium 418,00 mg
Calcium 6,40 mg
Magnesium 21,00 mg
Phosphor 50,00 mg
Eisen 0,43 mg
Zink 0,34 mg

Insgesamt ist die Zusammensetzung der Kartoffeln günstig, sodass sie in einer gesunden Ernährung ihren festen Platz haben sollte. Meine Erfahrung bezüglich meines MCs ist weiterhin, dass ich Kartoffeln immer sehr gut vertrage. Sogar in Schubzeiten vertrage ich zumindest einen Kartoffelbrei ohne Probleme.
Fotos: pixelio Fotografen Kartoffel/Petersilie sublevel Bunte Kartoffeln Gisela Enders

Dienstag, 22. Mai 2007

Rheinbilder

Auf Bernds Blog "Im Alltag leben" ging es u.a. in einem Beitrag um die Frage Gegenwart erleben oder Zukunft gestalten? Was ist mir wichtig? Ich persönlich bin der Ansicht, als chronisch Kranker, dass Gegenwart (bewusst) erleben, mir wichtiger erscheint. Zumal ich nie weiss, wie meine Krankheit meine Zukunftsplanung durchkreuzt. Wobei ich finde, dass bewusste - achtsame - Leben der Gegenwart auch die Zukunft beeinflusst. An einem Foto möchte ich das mal verdeutlichen. Ein Abendspaziergang nach einem stressigen Tag, Innehalten, zur Ruhe kommen, den Augenblick geniessen und achtsam der Umwelt gegenüber (und sich selber gegenüber) sein, das gibt Kraft für die Zukunft.


Foto: brezelbuh

Kinderaugen


Foto by brezelbuh

Wenn ich in solche Kinderaugen sehe, frage ich mich erst recht, wie Menschen dazu fähig sein können Kinder zu demütigen, zu schlagen, zu töten, zu missbrauchen oder zu vernachlässigen.

Sonntag, 20. Mai 2007

Rheinbilder

Angelboote
Angelboote am Altrhein. Foto: brezelbuh


Die Fotos von brezelbuh stehen unter einer cc license.

Das heisst sie dürfen:
1. nicht für kommerzielle Zwecke benützt werden,
2. nicht verändert oder bearbeitet werden,
3. nur mit Quelen- und Namensangabe benützt werden.

Ausserdem würde ich mich über einen Hinweis und URL bei Verwendung freuen.
brezelbuh

Donnerstag, 17. Mai 2007

Für Mirjam und Dorle

So Mirjam ist zwar kein Rheinbild aber trotzem für meine Frau und auch für dich diese hübsche Rose.


Foto by brezelbuh

Hörtipp für (heute) morgen - natürlich






Morgen am 18.05.2007 auf Nightfly Radio von 20 bis 24 Uhr:

Schwerbehinderung-Aktuell meets Nightfly-Radio
- Ein Blick hinter die Kulissen -


Moderatoren: Biggi0001 & NightFlyDJExxe



Nightfly-Radio stellt die Plattform "Schwerbehinderung-Aktuell" vor, die sich mit den Interessen von Menschen mit Behinderungen befasst. Die vierstündige Sondersendung gibt die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen von Schwerbehinderung-Aktuell zu werfen, Fragen zu stellen und Meinungen zu bilden.

Auf Schwerbehinderung-Aktuell findet sich neben einem umfangreichen Portal ein Fachforum sowie ein Chat, der von mehreren Foren frequentiert wird, wobei das Forum eine Anlaufstelle für sachliche Fragen aller Art ist und der Chat als "Begegnungsstätte" für Menschen mit und ohne Behinderungen fungiert.

Die Radiosendung am 18.5.2007 von 20-24 Uhr wird sich diesmal hauptsächlich um das Forum drehen - Neben toller Musik, präsentiert von Exxetter (NightflyDJExxe), gibt es Blicke hinter die Kulissen von Schwerbehinderung-Aktuell, eine Vorstellung des Teams, Antworten, Stellungnahmen und eine Menge Spaß und vieles mehr, lasst euch einfach überraschen!


Wie kann ich Nightfly Radio hören?
Am einfachsten geht das natürlich über die Links auf der Homepage http://www.nightfly-radio.de .

Links oben auf der HP befinden sich die MediaPlayer- und RealPlayer-Icons, wenn Ihr einen dieser Icons anklickt, öffnet sich ein weiteres Browserfenster mit dem entsprechenden Player als PlugIn (vorausgesetzt natürlich, es sind keine Popup gesperrt und Aktiv-X wird zugelassen), welcher auch den Stream sofort abfragt und Ihr Musik habt.

Eine weitere Möglichkeit, Ihr benutzt einen Player auf eurem Computer - vorausgesetzt, er unterstützt das Öffnen von Internetstreams. z.B.

Media Player — "URL öffnen..." (Strg+U),
Real Player — "Adresse öffnen" (Strg+L),
Winamp — "Abspielen... Adresse" (Strg+L),

und gebt dann für den Monostream (ISDN) "http://pia-server.de:9002"
und für den Stereostream (DSL) "http://pia-server.de:8080" ein
(jeweils das, was in den Gänsefüßchen steht, diese bitte nicht mit eingeben!)

Dank an Biggi0001 für diese Hinweise.

Dienstag, 15. Mai 2007

Rheinbilder

Hurra, endlich ist meine neue Digicam da. Und ich hab sie gleich mal getestet. Allerdings noch nicht so ausführlich. Hier mal ein erstes Ergebnis.


Abenddämmerung am Rhein. Foto by brezelbuh

Montag, 14. Mai 2007

Wichtig - eiliger Tipp

Am Mittwoch, 16. Mai, beantworten die Mediziner und Experten zwischen 17 und 19 Uhr Fragen zu sämtlichen Krankheiten, die den Darm betreffen, also unter anderem Darmkrebs, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, und sie geben auch Ratschläge zu Vorsorgeuntersuchungen.

Unter der Rufnummer 0611/355-5425 ist Dr. Thomas Schmidt zu erreichen, er ist niedergelassener Gastroenterologe. Professor Klaus-Michael Keller ist leitender Kinderarzt an der deutschen Klinik für Diagnostik (DKD) und spezialisiert auf Magen- und Darmerkrankungen bei Kindern und Jugendlichen. Er steht unter 0611/355-5426 für Fragen zur Verfügung.

Professor Richard Raedsch ist Chefarzt der Medizinischen Klinik am St. Josefs Hospital in Wiesbaden. Er und Keller sind Sprecher im Beirat der Deutsche Morbus Crohn/Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV). Raedsch ist am Mittwoch unter 0611/355-5427 zu erreichen. Elisabeth Lommatzsch ist die örtliche Leiterin der Selbsthilfe Morbus Crohn/Colitis ulcerosa. Sie steht für Fragen etwa zum Umgang mit der Erkrankung zur Verfügung unter 0611/355-5427.

Quelle: Wiesbadener Kurier


Dienstag, 8. Mai 2007

Interessanter Pressebericht

Einen interessanten Bericht über MC hab ich in der Schwäbischen Zeitung gefunden.
RAVENSBURG - Der Rockstar Anastacia leidet an der Krankheit ebenso wie George Bushs Bruder Marvin: Die Rede ist von Morbus Crohn, einer Darmentzündung, die bislang unheilbar ist.

weiterlesen ...

Montag, 7. Mai 2007

Ludwig-Demling-Forschungspreis 2007: Entzündungseiweiße und T-Zellen - Kleine Akteure mit großer Wirkung

Leverkusen (DCCV) - Die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V. (DCCV) hat am 5. Mai 2007 auf ihrer Jahrestagung in Tübingen den von der Falk Foundation e.V. (Freiburg) gestifteten Ludwig-Demling-Forschungspreis an zwei junge Mediziner aus München und Leipzig vergeben. Die beiden jeweils mit 12.500 Euro geförderten Vorhaben befassen sich mit genetischen Veranlagungen, Entzündungseiweißen und T-Zellen, die die Entstehung und den Verlauf von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (CED) beeinflussen.
weiterlesen ...

Sonntag, 6. Mai 2007

Nachdenkliches


Foto: Hermes, pixelio.de

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben,
sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.
Lucius Annaeus Seneca

Donnerstag, 3. Mai 2007

Elterninitiative trifft Ministerin von der Leyen


Im Zuge der Einweihung des Mehrgenerationenhauses in Frankenthal am 2.5.07 konnte eine Delegation der Elterninitiative zumErhalt der Kinderkrebsstation Michael2 Frau von der Leyen ein Schreiben übergeben, mit der Bitte sich für den Erhalt der Station einzusetzen. Frau von der Leyen versprach den Sachverhalt zu prüfen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu intervenieren.
Auch die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Prof. Dr. Maria Böhmer bot ihre diesbezügliche Unterstützung an, was von Seiten der Elterninitiative gerne angenommen wird.

Weitere wichtige Termine:
Am 04./05.05.2007 werden Mitglieder des Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages auf dem Maimarkt in Mannheim vor Ort persönlich anwesend sein und Petitionen entgegennehmen.

Vertreter der Elterninitiative werden deshalb am 05.05.2007 eine entsprechende Petition dort übergeben und die Aussetzung der Vereinbarung des G-BA über die Maßnahmen zur Qualitätssicherung in der stationären Behandlung von hämato-onkologischen Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen fordern. Hierzu liegen bereits Unterschriften von 14.000 Personen vor, welche sich dem Protest bzw. der Petition der Elterninitiative anschließen.

Große Benefizgala am 02.06.07 in der Festhalle Oggersheim

"Die Fidelen Zecher" haben am Samstag, den 02. Juni 2007 zu einer großen BENEFIZGALA zugunsten der Initiative zur Erhaltung der Kinderkrebsstation "Michael II" eingeladen. An diesem Tage werden ab 18:00 Uhr in der Festhalle Oggersheim (Niedererdstr. 7, 67071 LU - Oggersheim) zahlreiche regional und überregional bekannte Künstler und Gruppen auftreten, es wird ein bunter Abend mit Musik, Tanz und spannender Unterhaltung. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.

Wer mag, darf gerne den nebenstehenden Button auf seine Homepage oder sein Blog einbauen und mit
www.rettet-michael2.de verlinken. Über eine Rückmeldung würde ich mich in dem Falle freuen.


Mittwoch, 2. Mai 2007

Klo für CED'ler Teil II

Heute mal ein Hightech Klo für uns CED'ler.

Schwerbehindertenausweis

Beim Anschauen der Besucherstatistik für die letzten zwei Monate, ist mir aufgefallen, dass viele Besucher des CEDBlogs als Suchbegriffe "Schwerbehindertenausweis" in verschiedenen Kombinationen eingegeben haben. Daher will ich mal kurz auf diese Thematik eingehen. Obwohl es im Netz ja schon eine Menge Infos dazu gibt.

Eine gute Adresse ist z.B. die Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen. Dort erfährt man alles zum Thema Schwerbehindertenausweis und wo man diesen beantragen kann.
Beantragt wird der Ausweis beim zuständigen Integrationsamt bzw. Versorgungsamt - wo das jeweils zuständige Amt ist, kann man bei der o. erwähnten BAG erfahren - Einen Schwerbehindertenausweis erhalten nur schwerbehinderte Menschen. Als schwerbehindert gilt man, wenn der Grad der Behinderung (GdB) nachgewiesenermaßen 50 oder mehr beträgt. Außerdem muss die Person in der Bundesrepublik wohnen oder hier beschäftigt sein. Neben dem Grad der Behinderung können in dem Ausweis zusätzliche gesundheitliche Merkmale aufgelistet sein.

Als gesundheitliche Merkmale sind auf dem Schwerbehindertenausweis vermerkt:
G= Bewegungsfähigkeit im Straßenverkehr erheblich eingeschränkt
aG= Außergewöhnlich gehbehindert
H= Hilflos
Bl= Blind
Gl= Gehörlos
B= Ständige Begleitung notwendig
RF= Rundfunkgebührbefreiung

Schwerbehinderte Menschen erhalten bestimmte Nachteilsausgleiche:
  • ein besonderer Kündigungsschutz,
  • ein Zusatzurlaub,
  • der Behinderten-Pauschbetrag (d.h. die steuerliche Geltendmachung eines pauschalen Betrages ohne den Nachweis von tatsächlich entstandenen Aufwendungen) oder die steuerliche Berücksichtigung der tatsächlichen Aufwendungen und
  • die unentgeltliche Beförderung im öffentlichen Personenverkehr
Eine wichtige Frage ist nun die, ob man seinen Arbeitgeber über den Antrag/Besitz des Schwerbehindertenausweises informieren soll/muss.
Einfach zu beantworten ist dies in dem Falle, wo man eine feste Arbeitsstelle hat.
Schließlich hat auch der AG etwas davon, wenn er schwerbehinderte AN beschäftigt (z.B. dadurch, dass er die Quote für die Beschäftigng von schwerbehinderten erfüllt).
Sollten zusätzliche Aufwendungen für notwendige Änderungen des Arbeitsplatzes anfallen, kann der AG auch hierfür Hilfen erhalten.

Schwieriger wird es in dem Falle, wo man auf der Suche nach einer Arbeitstelle ist. Grundsätzlch ist es so, dass wenn man etwa im Vorstellungsgespräch oder Fragebogen auf eventuelle Krankheiten angesprochen wird, dies auch wahrheitsgemäß beantworten muss. Von sich aus, braucht man das Thema jedoch nicht anzusprechen. Vereinzelt werden aber auch Stellen angeboten, die bei gleicher Qualifikation bevorzugt mit schwerbinderten AN besetzt werden. Hier einen allgemein gültigen Ratschlag zu geben, ist nicht möglich.

Rechtsgrundlage: SGB IX

Samstag, 28. April 2007

Rheinbilder

Heute mal nicht der Rhein im Vordergrund. Das Foto entstand am Altrhein. Leider weiss ich nicht wie die Blume heisst. Ihr Anblick löst aber Erstaunen, Bewunderung und innere Ruhe aus. Dieses Foto widme ich mal speziell Mirjam. Und wünsch ihr viel Kraft.

Mittwoch, 25. April 2007

Kurz gemeldet

240 Milliarden Euro für die Gesundheit

2900 Euro hat jeder Deutsche 2005 im Schnitt für die Gesundheit investiert – wobei etwas mehr als die Hälfte von den Krankenkassen übernommen wurde. Besonders die Ausgaben für Arzneimittel sind stark gestiegen.

via: sueddeutsche zeitung

Dienstag, 24. April 2007

TV Tipp arte Themenabend

Wer schauen kann sollte es sich ansehen. Am 25.04.07 ab 14:40 Uhr wird der gestrige Themenabend von arte - "Hauptsache billig" - wiederholt. In einem Beitrag geht es dabei umdie Methoden von Discountern wie LIDL, Aldi, Schlecker etc. In einem anderen Beitrag um Massentierhaltung. Unbedingt empfehlenswert!!

Discounter und ihre Methoden
Wer in Deutschland und Frankreich nicht billig einkauft, scheint blöd zu sein. Das vermitteln Slogans großer Ketten und Discounter...


Ware Tier - Auf der Suche nach munteren Kühen und Schweinen
In Deutschland werden pro Jahr 2,3 Millionen Tonnen Fleisch verzehrt und 29 Milliarden Liter Milch produziert...



Bilder zur inneren Einkehr - Der Rhein

[...]

Die Tage wurde in einem Beitrag auf diesem Blog die Idee geboren, jeden Tag ein Bild zu machen: “Stimmung am Rhein”.

Im Beitrag selber sind dann Christa und Lothar auf den Zug gesprungen und haben Bilder in den Kommentaren online gestellt. Christa hat jetzt die Idee aufgenommen und ein erstes Rheinbild in ihr Blog gestellt.[...]

Die Idee war eigentlich, dass ganz profane Alltagsdinge, neu entdeckt und damit als Hilfe für (Aufmerksamkeits)Übungen, Entspannung, Meditation im Alltag eben, werden können. Ein Beispiel dafür war eben der Rhein und seine verschiedenartige Landschaften, die zum Innehalten, zur Meditation anregen.

Mein Beitrag für heute:
Ein Ausflugsschiff auf dem Rhein bei Speyer. Foto:brezelbuh



Zur Beratung wegen EU Rente

Heute hatte ich nun meinen Termin bei der Deutschen Rente. War allerdings erstmal ein Infogespräch. Für die Antragstellung brauche ich dann einen neuen Termin. Viel Neues habe ich nun nicht erfahren. Das meiste hatte ich schon im Internet recherchiert. Unter Deutsche Rentenversicherung.de kann man sich schon vorab gut informieren. Dort gibt es auch eine Auswahl an Broschüren zum Download, u.a. auch einen kompletten Antrag. Es ist zu empfehlen sich hier schon vorab zu informieren.
Ansonsten gabs noch ein paar gute Tipps - z.B. ruhig etwas zu übertreiben, was den gesundheitlichen oder besser krankheitlichen Zustand betrifft - alles in allem ein netter Berater. Der Antrag wird dann im Amt von einer Kollegin direkt aufgenommen. Dann müsse ich so ca. 4 Monate warten, bis entschieden sei. D.h. für mich, ich muss mich auch noch arbeitslos melden, da mein Krankengeld vorher ausläuft. Werde weiter berichten.

Noch was anderes aus der Rubrik "Fundstücke". Wer mal nachschlagen will, wieoft sein Nachname in Deutschland und/oder Österreich vorkommt, bzw. wie die geografische Verteilung des Nachnamens ist, kann dies auf GEOGEN onlinedienst machen. Sehr witzig.

Donnerstag, 19. April 2007

Erbgut-Analyse stützt Hypothese zu Morbus Crohn

Endlich mal wieder hoffnungsgebende Nachrichten aus der medizinischen Forschung zu den Ursachen des Morbus Crohn.
Das Deutsche Ärzteblatt und die aerztezeitung berichten, dass Forscher in den USA gleich mehrere Gene gefunden haben, die mit Morbus Crohn assoziieren.

Montag, 16. April 2007
Cambridge - Eine genomweite Suche hat zur Entdeckung von gleich mehreren Genen geführt, die mit dem Morbus Crohn assoziiert sind. Die in Nature Genetics (2007; doi:10.1038/ng2032) publizierten Ergebnisse bestätigen die derzeitige Erklärungsmodelle, wonach der Morbus Crohn durch eine gestörte Immunabwehr gegen Darmbakterien ausgelöst wird. Quelle: Deutsches Ärzteblatt

Weitere Infos - in englisch - dazu bei Nature Genetics

Dienstag, 17. April 2007

Freud und Leid liegen nah bei einander

Ist ja schon eine Weile her seit meinem letzten Post hier. Aber das liegt zum einem an dem irren Wetter. Sonne pur, Temperaturen wie im Sommer, da will man ja nicht im Zimmer vorm PC sitzen. Da muss man raus. Zum anderen hab ich mit meinem zweiten Blog "zerspiegel" derart viel zusätzlche Arbeit, dass mir die Zeit knapp wird.
Hinzu kommt, dass meine Frau seit gestern in Kur ist. 4 bis 6 Wochen hab ich nun Haushalt, Hund und Kinder (zwei) alleine am Bein - neee, macht Spass. Obwohl ich muss sagen "Hut ab vor dem was meine Frau so leisten muss". Also alles in allem FREUDE. Foto von Gerhard Kupfer. Quelle: pixelio.de

Gleichfalls sehr erfreulich die Tatsache, dass sich heute hier ein "alter" Bekannter gemeldet hat. Bernd von der DCCV. Da ich seit einiger Zeit nicht mehr im DCCV Forum tätig bin (nur Zeitmangel) haben wir lange nichts von einander gehört. Und so kreuzen sich heute unsere Wege wieder. Toll!!! Bernd hat auch selber eine Homepage inklusive sehr schönem Blog Blogadresse
Also auch Rubrik: Freud

Nun gab es aber auch trauriges, sprich Leid heute zu vermelden. Die sueddeutsche berichtet unter der Schlagzeile "Speyer - Arbeitsloser verhungert in seiner Wohnung"
über diese traurige Geschichte.

Ein 20 Jahre alter Mann ist in Speyer vor den Augen seiner Mutter verhungert. Der Arbeitslose habe offensichtlich seit Monaten keine ausreichende Nahrung zu sich genommen, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Quelle: sueddeutsche


Der Junge war gerade mal 20 Jahre alt. Seine Mutter, die mit ihm zusammenlebte, musste ebenfalls mit Mangelerscheinungen wegen unzureichender Ernährung ins Krankenhaus. Inzwischen berichten schon alle großen Magazine und Zeitungen darüber.



Fundstücke aus dem Netz


Ohrlöcher in der Nase??

Samstag, 14. April 2007

Neues Onlineportel - Internisten im Netz

Online-Angebot informiert über Innere Medizin

Ein neues Internetportal zur Inneren Medizin soll Patienten über zahlreiche Krankheiten rund um Herz und Kreislauf sowie Magen und Darm informieren. Das teilt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden mit.
www.internisten-im-netz.de



Donnerstag, 12. April 2007

Impfung verhindert Gebärmutterhalskrebs

Jährlich erkranken etwa 7.000 Frauen an Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom), die Todesfälle belaufen sich auf etwa 2.000 pro Jahr. In über 80 Prozent der Fälle ist eine Infektion mit krebserregenden (kanzerogenen) HP-Viren für den Gebärmutterhalskrebs verantwortlich. Durch die Impfung kann ein sehr guter Schutz von über 95% erreicht werden, welcher nach bisherigen Erkenntnissen mindestens drei bis fünf Jahre anhält.
Die Impfung ist darüber hinaus sehr gut verträglich und soll zukünftig von den Krankenkassen finanziert werden, wobei derzeit noch zu empfehlen ist, die Frage der Kostenübernahme jeweils vorab zu klären.

via: Bayernmatrix
Onmedia

Dienstag, 10. April 2007

Neues von der Kinderkrebsstation im St. Annastift

Wie ich bereits an anderer Stelle (siehe dazu Post) hier berichtet habe, kämpft eine Elterninitiative für den Erhalt der Kinderkrebsstation "Michael2" in Ludwigshafen.
Seit dem 7.4.2007 ist die Initiative unter einer eigenen Domaine zu erreichen.
http://www.rettet-michael2.de

Dazu aktuell aus der Presse: zum Vergrössern einfach auf das Foto klicken.
Unterschrifenliste zum Download (pdf)

Sonntag, 8. April 2007

Ostersonntag



Als ich heute morgen aufwachte, schien bereits die Sonne in mein Zimmer. Das erste Lied, das ich bei swr1 hörte, war Bohemian Rhapsodie von Queen. Musste dabei gleich an kängu denken, die jetzt ohne Beutel herumhüpft *lach*. Das kann ja nur ein guter Tag werden. Und war er ja dann auch - trotz massiver Toilettennutzung heute. Aber was solls. Neben der Toi hab ich auch ausgibigst den Garten heut genutzt. Ne nicht zum Arbeiten, zum Relaxen. War klasse. Und morgen gehts zum Grillen. Das tolle Foto stammt wieder von Maren Beßler. Quelle:pixelio.de

Freitag, 6. April 2007

Frohe Ostern


Ich wünsche allen, die es hierher verschlagen hat frohe und erholsame Ostern. Foto: von Mario Mensinger Quelle:pixelio.de

Mittwoch, 4. April 2007

In eigener Sache

Da hab ich nun am Wochenende ein wenig mit verschiedenen Bloglayouts gespielt, einfach mal um zu sehen, wie das aussieht und siehe da mein Testblog war aus Versehen im Netz gelandet. Erst wollte ich ihn ja wieder löschen. Aber dann dachte ich mir ihn doch weiterzuführen.
Hier auf dem CEDBlog werde ich mich auf die Themen CED, Ernährung und Infos rund zu diesen Themen beschränken. Auf meinem anderen Blog werde ich dann mehr meine Gedanken und Einfälle zum täglichen politischen Geschehen satirisch, kritisch veröffentlichen. Damit ist es hier wieder etwas übersichtlicher wird. Mein anderer Blog ist unter http://zerrspiegel.blogspot.com/ zu finden.

Zahlen"futter"


Wissenschaftler liefern uns mal wieder verblüffende Zahlen rund ums tägliche Futtern. Ob 5* Menü oder Fast Food, Essen und Trinken nimmt eine Menge Zeit unseres Lebens in Anspruch. Statistisch gesehen speist der durchschnittliche Bundesbürger rund 2,5 Stunden täglich. Für das Essen selber vergehen dabei nur rund 67 min. 82 min. verbrauchen die Vor- bzw. Nachbereitung des Essens. Pro Jahr verbringen wir 499 Stunden, ca. 21 Tage an Tisch oder Tresen. Hochgerechnet mampft ein 80jähriger also 4,5 Lebensjahre (1663 Tage) am Stück.

Dabei verspeist der erwähnte Durchschnittsbürger jährlich die Menge von 1434kg Speisen und Getränke. Was sich wie folgt zusammensetzt: 681,7 kg Getränke,
172 kg Milch und Milchprodukte, 132 kg Frischobst, 102,9 kg Brot, 95,1 kg Fleisch und Wurst, 26,7 kg Zucker und Süßwaren, 16,3 kg Fette und Mayonnaise.

Im Schnitt lassen wir uns die nahrhafte Kost 18 Prozent unseres Haushaltsbudgets kosten. Was allerdings nich sehr viel ist. Der durchschnittliche Italiener gibt etwa 30 Prozent für Essen und Getränke aus.

UNICEF Aktion "Du und ich gegen AIDS"

UNICEF Fakten:

AIDS tötet immer mehr Kinder: Rund vier Millionen Kinder unter 15 Jahren sind bereits an den Folgen von AIDS gestorben. Allein in den Jahren 2003 und 2004 starben mehr als eine Million Kinder an den Folgen der Immunschwäche. Die Hälfte aller HIV-infizierten Säuglinge stirbt vor dem zweiten Geburtstag.

Seit 1981 haben sich weltweit mehr als zwölf Millionen junge Menschen unter 24 Jahren mit dem HI-Virus angesteckt, darunter 2,2 Millionen Kinder unter 15 Jahren. Allein 2004 infizierten sich 640.000 Kinder unter 15 Jahren mit HIV.

Zwischen 2001 und 2004 wuchs die Zahl der Kinder, die einen oder beide Elternteile durch die Krankheit verloren haben, von 11,5 auf 15 Millionen. Die meisten dieser Waisen – mehr als 12 Millionen - leben in Afrika. Dort wird die Zahl der AIDS-Waisen bis 2010 voraussichtlich auf über 18 Millionen ansteigen.

6,5 Millionen AIDS-kranke Menschen brauchen Viren hemmende Medikamente, doch nur eine Million werden versorgt. Von den 660.000 AIDS-kranken Kindern bekommen nur 20.000 antiretrovirale Medikamente.

Quele und noch mehr Fakten -> UNICEF

Deshalb möchte auch ich mit meinem Blog UNICEF unterstützen.

Dienstag, 3. April 2007

Unsere Lebensmittel - Brot


Brot eines unserer Grundnahrungsmittel überhaupt. Wie wichtig ist es für eine gesunde Ernährung? Was macht Brot für uns so bedeutsam?

Grundsätzlich besteht Brot aus vier Dingen: Wasser, Salz, verschiedenen Mehltypen aus versch. Getreidearten (Weizen, Roggen, Dinkel, Gerste, Hafer und Hirse) und versch. Lockerungsmittel (Hefe und Sauerteig).

Durch Zugabe von allerlei Gewürzen - Anis, Kümmel etc. - und Körnern, Nüssen und auch verschiedenen Kräutern, können wir unter einer Vielzahl an Brotsorten auswählen.

Daneben enthält Brot auch sogenannte Backmittel. Backmittel sind Lebensmittelzubereitungen, die dazu bestimmt sind, die Herstellung von Backwaren zu erleichtern oder zu vereinfachen, die wechselnden Verarbeitungseigenschaften der Rohstoffe auszugleichen und die Qualität der Backwaren zu verbessern. Als da sind:
  • Backmittel für Brötchen (z. B. mit Enzymen, Emulgatoren, Malz, Ascorbinsäure)
  • Backmittel für Brot mit mehr als 10 % Roggenanteil (z. B. mit Genusssäuren wie Milchsäure oder Zitronensäure, mit Quellmehlen oder Verdickungsmitteln)
  • Backmittel für Toastbrot und Weißbrot (z. B. mit Traubenzucker, Ascorbinsäure, Enzymen, Emulgatoren)
  • Backmittel für Hefefeingebäcke (z. B. mit Milchsäure, Malzmehl, Amylasen)
  • Backmittel zur Herstellung von Sand- und Biskuitmassen (z. B. mit Aufschlagmitteln wie Mono- und Diglyceride)
  • Backmittel zur Verlängerung der Frischhaltung (z. B. mit Guarkernmehl, Xanthan, Carageen)Backmittel für die Konservierung von Backwaren (z. B. mit Sorbinsäure, Propionsäure
Brot enthält eine Menge wichtiger Nährstoffe.
  • Kohlenhydrate in Form von Stärke - die ideale Energiequelle

  • Ballaststoffe - das Getreidekorn ist unser wichtigster Ballaststofflieferant

  • viele Mineralsstoffe, insbesondere Eisen und Magnesium. Eisen ist Baustein des Blut- und Muskelfarbstoffes und transportiert Sauerstoff. Magnesium hemmt Erregungsvorgänge an Nerven und Muskeln (Herzmuskel) und wird auch als "Anti-Stress-Vitamin" bezeichnet.

  • pflanzliches Eiweiß

  • Vitamin B1, das Konzentration, Gedächtnis und Kondition stärkt und damit unser "Nervenvitamin" ist. Vitamin B6, das wichtig für den Stoffwechsel und die Blutbildung ist.

  • Spurenelemente, insbesondere Zink, das unser Immunsystem stabilisiert.

Gesundheitstipps: essen sie täglich 5 - 7 Scheiben Brot (bevorzugt Vollkornbrot). In der täglichen Ernährung sollten mindestens 30g Ballaststoffe enthalten sein, davon rund die Hälfte aus Getreideprodukte. Für CED Kranke empfiehlt es sich, während eines Schubes Weis- bzw- Toastbrot zu essen. Während einer schubfreien Phase ist aber jedes Brot erlaubt, sofern man es verträgt.

Quelle der Fotos www.pixelio.de.
Das Brot hat Eva Kaliwoda fotografiert.

Upload 04.04.07: Menschen mit einer Zöliakie sollten bedenken, dass Getreideprodukte Gluten enthalten. Eine Alternative ist hier Maisbrot.




Sonntag, 1. April 2007

Kinderkrebs-Station im St. Anna-Stift Ludwigshafen droht das Aus

Zugegeben, der folgende Bericht ist fordergründig nur für Leser aus dem Pfälzer Raum interessant. Aber die Geschichte könnte überall in der Republik spielen. Statt Ludwigshafen könnte jede andere größere Stadt stehen.

Um was geht es. Das Anna - Stift in Ludwigshafen hat eine kleine, aber feine Kinderkrebsstation. Hier werden i.d.R. nur eine geringe Anzahl von Kindern behandelt. Zu "unwirtschaftlich", wie die Geschäftsführung meint.

Nach einem Bericht der Tageszeitung "Die Rheinpfalz" begründet Geschäftsführer Marcus Wiechmann diesen Schritt mit den geforderten hohen Qualitätsstandards. "Die Qualitätskriterien sind nun derart hoch angesetzt worden, dass wir sie selbst mit außerordentlich großem Finanzaufwand nur eventuell erfüllen könnten", sagte er der Zeitung".
Quelle: Pressemitteilung.Webservice


Am 23.03.07 erfuhren die betroffenen Eltern, dass ab sofort keine Kinder mehr aufgenommen würden und man Neuaufnahmen nach Heidelberg verweisen wolle.
Aus der Zeitung erfuhren die Eltern dann, dass die Stadion zum 31.03.07 geschlossen werden sollte.
Das Engagement der Eltern - siehe hier www.recht-der-pflege.de - brachte einen Teilerfolg.

Die St. Dominikus Krankenhaus und Jugendhilfe gGmbH erklärt, dass die Kinderkrebsstation Michael II unter Beibehaltung der räumlichen Gegebenheiten und unter Sicherstellung des bislang bestehenden Personals bis 31.12.2007 aufrechterhalten wird. Dies schließt ein, dass alle Kinder, die in der Vergangenheit im St. Annastift höchst professionell behandelt wurden, bis Ende des Jahres 2007 weiterhin auf der Station Michael II aufgenommen werden können, sofern die Eltern dies wünschen.
Quelle: Pressemitteilung.Webservice

Die Elterninitiative fordert, dass die Stadion - Michael II - erhalten bleibt. Es bestehe die Gefahr einer Konzentration auf wenige Krebszentren und zudem " befürchtet die Eltern-Initiative krebskranker Kinder in Ludwigshafen am Rhein wegen der ohnehin bereits abgewehrgeschwächten Situation ihrer Krebs-kranken Kinder eine drohende Lebensgefahr für die kleinen Krebs-Patienten".

Die Stadtsparkasse Ludwigshafen hat sofort für die Elterninitiative ein Spendenkonto eingerichtet. Überweisungen sind jederzeit möglich:

Stichwort: Eltern für Kinderkrebsstation

Konto Nr. 191 100 874

BLZ 545 500 10

Ich möchte dieses Engagement der Eltern unterstützen. Ich denke, dass Wohl der kleinen Patienten, die durch ihre Krankheit schon genug Leid erfahren haben, das sie mit bemerkenswerter Geduld und Kraft ertragen, darf nicht durch buchhalterische Abwägungen zusätzlich leiden.

"Onko-Express" eine Aktion der Eltern Initiative. Ein Krankenbett wurde von Ludwigshafen nach Heidelberg gefahren. Mehr Fotos gibt es hier -> Fotos




Update 02.04.2007:

Ein weiterer Artikel ist in der Wormser Zeitung zu finden.

Und auch das Klinikum Kassel steht vor diesem Problem -> Artikel


Freitag, 30. März 2007

Kopfschüttler der Woche IV. Teil

Siemens - Telekom oder wie halte ich meine Belegschaft im Zaum

Die Siemens Schmiergeldaffäre - sie erinnern sich? Artikel - allein genommen wäre ja schon Grund genug von "Bananenrebuplik" bzw. "mafiosen Zuständen" zu sprechen. Da hat die Fa. Siemens sich doch eine Art betriebseigene Gewerkschaft die AUB - die
Arbeitsgemeinschaft Unabhängiger Betriebsangehöriger - "geleistet", nur um die böse IG Metall zu verärgern. Die will jetzt zurückärgern und einen Strafantrag wegen der gezahlten Millionen an den damaligen Chef der AUB einreichen. Siehe auch hier.
Dafür hat die AUB dann auch dafür gesorgt, dass die IG Metall bei denBetriebsangehörigen und bei Betriebsentscheidungen keinen all zu großen Einfluß hatte.


Einen anderen Weg die Belange der Belegschaft nicht überborden zu lassen zeigte die Deutsche Telekom. Gründe eine neue Servicegesellschaft, verschiebe ca. 50.000
Arbeitnehmer in diese neue Gesellschaft und verpasse ihnen neue Arbeitsverträge, wo sie dann für weniger Geld mehr arbeiten dürfen.
Nachzulesen hier.

Mit derart "motivierten" Mitarbeitern soll dann sogar der Service für den Kunden besser werden.

Die Idee ist ja gut. Ich meine nur, sollte man das Modell nicht vielleicht mal
auf die Managerebene der Konzerne heben? Der Telekom Vorstand erhält
11,42 Millionen Euro - nachzulesen hier -.
Da könte man doch mit einer Managerservicegesellschaft ein paar Euros einsparen.

Denn wie weiss auch Herr Rürup:

Es sei zwar ökonomisch unsinnig, die Entwicklung der Managergehälter mit der allgemeinen Lohnentwicklung zu vergleichen, sagte Rürup der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochausgabe) laut Vorabbericht. "Gleichwohl sehe ich in dem deutlichen Auseinanderdriften der durchschnittlichen Managergehälter und Arbeitnehmereinkommen ein gesellschaftliches Problem.
Quelle: Reuters Deutschland

Dazu empfehle ich auch den Beitrag bei Querdenker
Quelle des Fotos: www.pixelio.de

Wie George W. Bush die Wahl gewann

Jetzt ist es raus, was sowieso schon alle wussten.
Die Wahlen waren manipuliert.


Wie Bush die Wahl gewonnen hat- einfach geil!!! - MyVideo

Dauer: 1:06

Donnerstag, 29. März 2007

Kopfschüttler der Woche III. Teil

Raab will Knut verprügeln

"Erst beende ich Regina Halmichs Karriere, dann fahr ich nach Berlin und verprügele Knut den Eisbären" so tönt Deutschlands bekanntester Metzger und Erfinder der als Sportevent daherkommenden Dauerwerbesendung, Stefan Raab.

Scheinbar hat der erste Kampf gegen Halmich doch schwerere Spuren hinterlassen, als angenommen. Wie sonst soll man verstehen, wenn er sagt:" «Ich will für ewig die Weltmeisterin aller Klassen sein»? Nachzulesen hier.
Gemach Frau Raab. Sie sollten wissen, dass man das Fell des Bären nicht verteilt, bevor er erlegt ist. Auch nicht das von "uns" Knut. Frau Halmich wird da auch ein Wörtchen mitreden. Und wie man hört möchte sie
"keine schöne Technik zeigen, sondern Stefan eigentlich nur voll in die Fresse hauen" Nachzulesen hier.

Da kann ich nur sagen "Viel Glück Regina. Und mach deine Arbeit gut". Die Überreste von Frau Raab können sich dann ja gerne medien- und werbewirksam von Knut vernaschen lassen. Pro7 kann das ganze ja TV Event vermarkten.

siehe auch Focus online

"Die Leute wollen sehen, wie Frau Mann schlägt, verprügelt, was auch immer. Die wollen nicht die technischen Feinheiten oder die Schönheit des Boxens sehen."
Regina Halmich in einem Interwiev im Kölner Stadtanzeiger
weiterlesen Kölner Stadtanzeiger



Update 31.03.07: Du meine Güte! Da hab ich gestern voller Vorfreude zu Pro7 gezappt, in der Hoffnung Herr Raab auf den Brettern zu erleben, und da hat er es doch tatsächlich geschafft, die vollen sechs Runden gegen Regina Halmich zu überstehen. Mit neuer Frisur schaffte es "Killerplauze" Raab vor 19.500 Zuschauern in der ausverkauften Köln Arena den Kampf auf beiden Füssen stehend zu beenden. Und alles im typischen Raab/Pro7 Stil: viel Werbung, langer Vorspann, jede Menge B und C Promis aus der medialen Mottenkiste als "Experten" am Ring.
TV Quoten: Quotenmeter.de

Im Netz gefunden


Eine virtuelle Zigarettenpause findet man auf dieser Seite. nichtrauchr.de
Lustig, man kann alleine oder mit andern (Virtuellen) Rauchern sein Zigarettchen qualmen. Garantiert gesund.

Gesundheitsreform tritt in Kraft

Zum 1.4.2007 tritt sie nun also in Kraft, die Gesundheitsreform. Unter anderem können die gesetzlichen Krankenkassen verschiedene neue Wahltarife anbieten.
So gibt es etwa einen Selbstbehalttarif - eine Art Teilkasko - bei dem der Versicherte seine Beiträge senken kann, wenn er eine Selbstbeteiligung pro Jahr festlegt.
Bei Rückerstattungstarifen bekommen Versicherte am Ende eines Jahres Geld zurück, wenn sie keine Leistungen in Anspruch nehmen.
Hinzu kommt ein Kostenerstattungstarif und Tarife, die zusätzliche Leistungen, etwa homöopathische Behandlungen übernehmen.

Doch hier ist Vorsicht und Geduld angesagt. Zum einen bindet man sich mit der Wahl eines Tarifes 3 Jahre an eine Krankenkasse wie die jungeWelt in ihrer Ausgabe vom 29.03.07 berichtet. Zum Zweiten dauert es mindestens ein Jahr, bis die Kassen überblicken können, ob ihre jetzigen Kalkulationen eingehalten werden können.

Daneben sehen Versicherungsexperten noch eine andere Unsicherheit. Es geht um die Gültigkeit der jetzt beworbenen Angebote. Der Chef des Bundesverbands der Betriebskrankenkassen (BKK), Wolfgang Schmeinck, kritisiert eine "Marketingeuphorie" und befürchtet unseriöse Kalkulationen. Denn: Mit den Wahltarifen versuchen die Krankenkassen, vor allem die Jungen und Gutverdienenden an sich zu binden, zumal die neuen Tarife mindestens drei Jahre laufen. Norbert Klusen, Chef der Techniker Krankenkasse (TK),
Quelle FTD


Diese Tarife sind allerdings hauptsächlich für den jungen und gesunden Versicherten gedacht. Uns crohnisch Kranke kann man wohl eher nicht von einem Kostenrückerstattungstarif für nicht in Anspruch genommene Leistungen überzeugen.
Für uns wichtig ist, dass alle Krankenkassen möglichst schnell

Tarife für die integrierte Versorgung, für die besondere ambulante ärztliche Versorgung, strukturierte Behandlungsprogramme bei chronischen Krankheiten (DMP), Modellvorhaben und hausarztzentrierte Versorgung.
Quelle jungeWelt


bereitstellen. Weiterführende Informationen bietet das Gesundheitsministerium
unter www.die-gesundheitsreform.de
bzw. auch der BKK unter http://bkk.de.

Update 31.03.07 - Die Reform in 10 Minuten: Ein paar wichtige Fragen und Antworten zur Reform in der taz. Beitrag

Dienstag, 27. März 2007

Uff erstmal geschafft!!

So, Arzttermin vorbei ....... und die Angst ins KH zu müssen erst auch einmal. Puuh!!
Zumindest bis zum nächsten Arzttermin.
Aber jetzt erstmal auf Ostern freuen und den EU Rente Antrag stellen.

Dabei hab ich noch eine Bitte an "Mitleser" meines CEDBlogs. Hat jemand Erfahrung mit dem Enddarmzentrum Mannheim? D.h. wer wurde dort schonmal behandelt bzw. operiert und kann/will mir seine Erfahrungen mitteilen?
Wäre riesig nett. Ihr könnt die Kommentarfunktion hier nutzen oder mir mailen s. Impressum.

Grüssle euer brezelbuh

Ernährung - gesunde Kräuter und Gewürze


Wie ich an anderer Stelle schon geschrieben habe, gehören Kräuter und Gewürze für mich unbedingt zu einer gesunden Ernährung. siehe hierzu.


Nicht nur, dass sie dem Gericht erst den letzten Schliff geben, durch ihre vielen Inhaltsstoffe sind sie zudem oft der Gesundheit zuträglich.
Der Focus hat in einer Liste 10 Toplebensmittel zusammengestellt. Quelle Focus.
Darunter befinden sich auch Knoblauch und Chilli. Ich habe mal hier meine Favoriten zusammengestellt. Aber Achtung auch hier gilt: Nicht alles was mir bekommt, verträgt auch jeder andere CED'ler. Ich rate dem vollkommenen Neuling jedes Gewürz bzw. Kraut einzeln seinem Speiseplan hinzuzufügen und die Reaktion darauf abzuwarten. So kann man eventuelle Unverträglichkeiten besser zuordnen.

Mein Favorit ist Ingwer. Ingwer sorgt für eine gute Verdauung: die ätherischen Öle unterstützen die Gallensaftproduktion. So wird Fett aus der Nahrung besser abgebaut. Ingwer hilft bei Magen- und Darmbeschwerden. Ingwer enthält viele ätherische Öle, sowie ein scharf schmeckendes Harzgemisch. Zudem beinhaltet Ingwer viele Vitamine und Mineralien wie Kalium, Kalzium und Eisen.

Daneben natürlich der bekannt/berüchtigte Knoblauch. Knoblauch gilt als Multitalent, wirkt antibakteriell, entzündungshemmend, krampflösend und sekretionssteigernd. Er wirkt besonders auch bei Magen/Darmproblemen.
"Wer reichlich Knoblauch isst, kann sein Risiko für Magen- und Darmkrebs erheblich senken. Außerdem hilft Knoblauch der Verdauung und wirkt so gegen Darmprobleme aller Art." Quelle:Focus
Ein weiterer Vertreter gesunder Küche ist der Salbei. Wie der Name schon sagt, er kommt aus dem Lateinischen salvare = heilen, eine bemerkenswerte Pflanze. Sie enthält ätherische Öle (Thujon, Cineol, Campher), Gerbstoffe, Triterpene, Harze und Bitterstoffe. Salbei hemmt Schweiß und vermindert Hitzewallung, ist ein wirkungsvolles, natürliches Antibiotikum (Salbei tötet Viren und Bakterien ab), und hilft bei Wunden, Zahnfleischentzündung, entzündeten Harnwegen, Krämpfen, Heiserkeit, Husten, Kehlkopfentzündung, Rachenentzündung, Mundschleimhautentzündung und Darmentzündungen.
Doch auch hier Vorsicht. Salbei ist nicht für den Dauergebrauch. Der Salbei sollte allerdings nicht über einen längeren Zeitraum angewendet werden, denn der hohe Thujon-Gehalt kann, allerdings nur in sehr hohen Dosen, zu Vergiftungerscheinungen führen. Auch Schwangere und Mütter in der Stillzeit müssen auf Salbei verzichten.

Und vorerst als Letztes sei der Basilikum erwähnt.
Man sollte es nicht glauben, aber auch Basilikum hat heilsame Kräfte.
Er stärkt nicht nur die Verdauungsorgane, sondern beruhigt auch die Nerven, lindert Migräne und leistet gute Dienste in der Frauenheilkunde.

Seine Inhaltsstoffe: Ätherisches Öl, Basilischer Kampfer, Cineol, Menthol, Thymol, Methylcavicol, Anethol, Kampfer, Gerbstoff, Saponine, Flavonoide, Farnesol, Stigmasterol, Beta-Sitosterol.

So das war es fürs erste einmal. Die Reihe wird noch fortgesetzt. Bleibt zu erwähnen, dass die tollen Fotos von www.pixelio.de stammen.


Sonntag, 25. März 2007

Kopfschüttler der Woche II. Teil

Hartz IV- Betroffene tragen nicht zur Stadtentwicklung bei.

Hessisches Wetter ködert lieber jahrelang Besserverdienende mit jeweils 1000 EUR pro Kind.

Manchmal könnte man denken unsere Politiker wissen nicht mehr wo ihre Wurzeln sind, bzw. wer sie gewählt hat. So berichtet hartz.blogg aus dem hessischen Wetter, wo das Stadtparlament mit einer Mehrheit aus CDU, FDP und Grünen beschlossen hat, dass in Wetter zukünftig besser verdienende Eltern mit jeweils 1000 EUR pro Kind und Jahr gefördert werden, wenn sie ein Haus bauen oder kaufen.
Den Wunsch von SPD und Linkspartei, dass der dringend in Wetter benötigte Ausbau der Kinderbetreuung vorangetrieben wird, schmetterte die FDP mit dem Argument ab, dass man nicht vorhabe „ den massenhaften Zuzug von Sozialhilfe- und Hartz IV-Empfänger zu fördern". Und weiter "Man habe schließlich auch das Recht, „Personen anzusiedeln, die zur Entwicklung der Stadt beitragen".

Recht so meine Herren von der FDP. Fragt sich nur, was sie zur Entwicklung der Stadt beitragen?
Den ganzen Artikel kann man hier lesen: hartz.blogg.de

Freitag, 23. März 2007

Kopfschüttler der Woche

Ein Aufschrei aus tausenden Teeniekehlen hallt durch Deutschlands Kinderzimmer. Verzweifelte Teenies - überwiegend weiblichen Geschlechts - zerstören ihre Teddies und Barbiepuppen oder drohen mit Schnullerboykott.
Was ist geschehen fragen sich besorgte Eltern??
Nun, den Jungs von TOKIO HOTEL - sprich den Kaulitz Brüdern - droht Ungemach durch das Kreiswehrersatzamt Hamburg. gucksdu hier
Verlangen die doch wirklich, dass die Brüder zur Musterung erscheinen.
„Wir beim Bund, wie soll das denn gehen?“, meinte Bill.
Na ganz einfach Billy, du packst deine Koffer und meldest dich in der zuständigen Kaserne. Dein Schminkköfferchen kannst du zuhause lassen. Das einzige Make - up das du beim Bund brauchst, ist ab und an etwas Lehmerde zur Tarnung im Manöver.

Aber vielleicht habt ihr ja Glück und ihr kommt zum Heeres -Musikkorps oder ihr habt eine Wespengiftallergie wie Herr Alexander Klaws und ihr werdet ausgemustert.

Wie auch immer. Ich persönlich hätte Respekt davor, wenn ihr euch zu einem nützlichen Dienst an der Gemeinschaft verpflichten würdet .......... Zivildienst.

Einen weiteren fundierten Kommentar findet ihr bei Schoggo-TV.

Backlink welt.de

Donnerstag, 22. März 2007

Schon wieder Stress

Uff Kontrollbesuch beim Chirurgen steht an - kommenden Montag. Und schon wieder die Angst, es könnte sich eine neue Fistel oder ein neuer Abszess gebildet haben.
Habe immer noch so ein Spannungsgefühl am Hintern. Ob das noch weggeht??

Dann muss ich nun so langsam meinen Rentenantrag (EU Rente) auf den Weg schicken. Mal gespannt, was da auf mich zukommt. Die Mühlen der Ämter mahlen ja bekanntlich langsam.

Dienstag, 13. März 2007

Montag, 12. März 2007

Die Zeit vergeht

Kinder wie die Zeit vergeht. Seit meinem letzten Blogeintrag sind ja schon wieder 2 Wochen vergangen.
Nun ich hab am Design meines Blogs etwas geändert und 2 neue Rubriken aufgenommen: 1.Zitat des Tages und 2,webkoch Rezepte Top 15.
Ich hoffe es gefällt. Jedenfalls danke an die Macher von zitate.net und
webkoch.de.
Ich muss gestehen die zwei Wochen waren auch sehr aufregend und aufreibend.
Ich hatte im Dezember 06 und Februar 07 ja mittlerweile 3 OPs wegen dieser vermaledeiten Analfistel. Und nun natürlich ständig die Angst, dass wieder etwas kommt.
Jedes Zwicken, Drücken und Spannen am Po löst Schweissausbrüche und Angst aus. Kommt wieder was? Schon wieder ins Krankenhaus?
So und dann muss ich einen Gruß und ein Daumendrücken loswerden. Unsere liebe kängu ist heute ins Krankenhaus gekommen. Wir wünschen ihr, dass alles schnell und erfolgreich vorbei geht und sie bald wieder zu Hause ist. Gell.
Und Grüssle auch an Hans und Jessica. Wir denken an euch.
Für euch:

Samstag, 24. Februar 2007

Klo für CED'ler Teil I


Für den mobilen CED'ler

Schwerbehinderung, Rente und Co.

Zu den alltäglichen Problemen und Einschränkungen durch unsere Krankheit, kommt oftmals auch noch der Kampf mit Behörden und Ämtern, wenn es um Fragen der EU - Rente oder der Anerkennung als Schwerbehinderte geht.

Immer wieder tauchen Fragen auf wie "Soll ich einen Behindertenausweis stellen?", "Soll/muss ich meinen Arbeitgeber informieren?", "Wie und wo beantrage ich EU Rente?", "Bekomme ich überhaupt eine EU Rente?" und vieles mehr.

Zum Glück gibt es im Internet Menschen, die sich dieser Probleme annehmen und mit Rat und Tat dem Hilfesuchenden zur Seite stehen.

Eine ganz tolle Seite ist "Schwerbehinderung-Aktuell.de"



Dort stehen nette und kompetente Menschen mit ihrem Wissen dem Nutzer zur Seite. Persönlicher Rat, jede Menge Infos, Broschüren zum Download, ein tolles Forum und Chat bieten dem Ratsuchenden ein umfassendes Hilfsangebot.

Auf diesem Wege mal ein Dank an die "Macher" dieser und ähnlicher Seiten.

Freitag, 23. Februar 2007

Indischer Flohsamen


Der indische Flohsamen ( Plantago ovata ) als Quellstoff ist verwandt mit hierzulande gefundenen Spitz - und Breitwegericharten. In der indischen Heilkunde werden Zubereitungen aus Schalen des indischen Flohsamens aufgrund seiner “lindernden, beruhigenden und laxierenden Wirkung bei allen entzündlichen Beeinträchtigungen des Magen - Darmtrakts eingesetzt". Verantwortlich für diese positiven Wirkungen sind Polysaccharide als Zellwandbestandteile der Samenschale, die in der Lage sind, extrem viel Feuchtigkeit zu binden. So sind die ursprünglich unscheinbaren Flohsamen bei Berührung mit Wasser binnen kurzer Zeit von einer Schleimschicht umgeben, welche leicht das zehn - bis fünfzehnfache des ursprünglichen Volumens einnimmt und damit pro eingenommenem Gramm bis zu 40 Gramm Wasser binden kann. Gegenüber anderen Quellmitteln wie Weizenkleie und Leinsamen zeichnen sie sich insbesondere durch deutlich verringerte Darmgasbildungen ( Hotz & Plein 94 ) und ihrer geleeartigen Eigenschaft aus, an entzündlich - verengten Problemstellen nicht zu verkleben. Vergleichbar mit roten Blutkörperchen, welche sich durch winzige Kapillaren bewegen können, überwinden die kleinen Samenkörner durch Entzündungen entstandene Engstellen und sorgen damit wieder für eine physiologische Darmtätigkeit. Infolge einer Vermehrung der Darmbewegung kommt es über die Kräftigung der Muskulatur zu einer gesteigerten Durchblutung und somit auch zur Entzündungsmodulation. Im Darm sind die Zellen in der Lage, Bakterien “ und Entzündungstoxine zu binden und auszuscheiden. Dadurch wird die Schleimhaut vor weiteren Läsionen geschützt ( Bruchhausen 94 ). Weitere positive Wirkungen: Beeinflussung der Blutfette mit Senkung des Gesamtcholesteringehalts um 5 - 15 %, verstärkte Ausscheidung der arteriosklerosefördernden Lipoproteine ( LDL ), Senkung des Blutzuckerspiegels, was bei insulinpflichtigen Diabetikern zu einer Verringerung des Insulintagesbedarfs führen kann; gebundene Ausscheidung von Gallensäuren, die insbesondere nach Operationen vermehrt den Dickdarm erreichen und dort eine durchfallfördernde Wirkung haben ( Levin 90, Bell 89, Anderson 88 )

Soweit die Hinweise der Fachleute. Ich selber habe mit Flohsamen die besten Erfahrungen gemacht. Ich habe schlimme Durchfälle - über 1 Jahr lang 15 - 20 wässrige Stuhlgänge - auf nunmehr 2 bis höchstens 5 relativ feste Stuhlgänge/Tag erreicht.

Zur Anwendung kann ich sagen, dass ich die Flohsamen in Joghurt, Obstbrei, Quark oder Pudding einrühre und dann sofort esse (nicht quellen lassen, das soll er im Darm). Da ich selber seit 6 Jahren eine Stenose habe, habe ich zunächst auch langsam mit einem Teelöffel morgens und abends angefangen. Mittlerweile nehme ich täglich 2x 4 Teelöffel Flohsamen ohne jegliche Probleme.

In Reformhäusern, Drogerien und in manchen Supermärkten wird Flohsamen auch in Kapselform angeboten. Diese sind in ihrer Wirksamkeit den reinen Flohsamen aber unterlegen. Zudem enthalten sie häufig noch Zusatzstoffe, die die Gefahr allergische Reaktionen auszulösen erhöhen.

Bei Verstopfung sollte man die Flohsamen in Flüssigkeit quellen lassen und dann einnehmen und viel nachtrinken.

Beachten sollte man auch, die Flohsamen nicht gleichzeitig mit anderen Medikamenten einzunehmen, da die Flohsamen die Aufnahme der Wirkstoffe herabsenken können.












Dienstag, 20. Februar 2007

Ernährung oder "Was kann ich essen"

Eine zentrale Bedeutung für uns CED'ler ist die Frage nach der "richtigen" Ernährung. Fragen wie "Was kann ich essen?" oder "Gibt es eine spezielle Diät?" tauchen immer wieder auf. Zunächst bleibt festzuhalten: die Diät für alle CED'ler gibt es nicht. Was der eine gut verträgt, kann dem anderen übel aufstoßen - im wahrsten Sinne des Wortes. Und es gibt Sachen, die verträgt man mal gut, zu anderen Zeiten wieder nicht zB. im Schub.

Wichtig ist es für jeden mal genau zu sehen, was man selber verträgt und was nicht. Stichwort: Essenstagebuch.

Dann sollte man beim Kauf der Lebensmittel auf Qualität achten.
Und die hat bekanntlich ihren Preis. Aber geben wir nicht auch ohne zu zögern viel Geld für z.B. tolle Alufelgen fürs Auto aus? Warum dann ausgerechnet beim Essen sparen und jeden billigen Dreck in uns stopfen?

Und wie sieht es mit dem Trend zu Fertiggerichte aus? Möglichst einfach und schnell soll es sein. Das geht aber nur unter Zuhilfenahme diverser chemischer Zusätze und was die bewirken ..... ??

Man muss aber nicht auf alles verzichten. Aber alles in Maßen.
Kocht doch mal wieder mit frischen Kräutern. Die heben bzw. unterstreichen nicht nur den Geschmack eines Gerichtes, nein die haben meist auch eine positive Wirkung auf unseren Körper. Mehr Infos? Hier
oder Hier

In diesem Sinne